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Im April 2016 war der ugandische Tänzer, Schauspieler und Designer Philip Buyi auf Initiative des Münchner Regisseurs und Kurators Horst Konietzny für einen Monat Stipendiat in der Villa Waldberta, um den Grundstein einer Kooperation ugandischer Künstler*innen mit Akteur*innen der Münchner Szene zu legen. In verschiedenen Workshops für Tänzer*innen der freie Szene, Schüler*innen und Migrant*innen, sowie in einer Konzert- bzw. Tanzperformance mit dem mazedonischen Musiker Dine Doneff, sind Begegnungen entstanden, die nun in einer zweiten Phase der Begegnungen weitergeführt, personell ausgeweitet und in ein gemeinsames Dokumentartheaterstück münden sollen, das das Thema Migration aus afrikanischer Perspektive befragt.

 

Ausgangspunkt sind Interviews mit Migrant*innen, die in den Flüchtlingscamps Ugandas gestrandet sind. Es geht um ihre Träume vom europäischen „Paradies“ und die Alpträume ihrer Herkunft. Diese Interviews bilden die Grundlage für performative Interventionen und eine Weiterbearbeitung des Themas durch unterschiedlich zusammengesetzten Gruppen in München.

 

In verschiedenen Begegnungsformaten zwischen den ugandischen Performer*innen und Münchner Tänzer*innen und Performer*innen, aber auch mit in München lebenden Migrant*innen und Münchner Bürger*innen, entstehen verschiedene Bearbeitungs- und Darstellungsformen der Thematik: eine „Lecture Performance“, szenische Miniaturen und Workshops beenden das Projekt oder bilden die Basis für eine künftige Weiterentwicklung.

 

Workshops und Performances werden im Theater Hoch X und an anderen Orten im April und Mai zu erleben sein. Informationen über das aktuelle Programm laufend hier!

 

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